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TÜV-Tipps

5 Tipps für Ihre nächste Hauptuntersuchung

Was Sie vor der HU prüfen können, um Mängel und Wartezeit zu vermeiden.

5 Tipps für Ihre nächste Hauptuntersuchung

Eine Hauptuntersuchung läuft am schnellsten und entspanntesten ab, wenn das Fahrzeug gut vorbereitet ist. Mit ein paar einfachen Kontrollen vermeiden Sie Mängel und sparen Zeit am Prüftag.

Vor dem Termin: was Sie selbst prüfen können

Die meisten kleinen Beanstandungen lassen sich vor der Anfahrt erkennen. Wir empfehlen Ihnen, folgende Punkte durchzugehen:

  • Beleuchtung komplett: Abblend- und Fernlicht, Blinker, Bremslichter, Rückfahrscheinwerfer, Kennzeichenbeleuchtung. Ein durchgebranntes Leuchtmittel ist schnell ersetzt, bei der HU kostet es unnötige Zeit.
  • Reifenprofil und Reifenzustand: Mindestens 1,6 mm Profiltiefe gesetzlich vorgeschrieben, wir empfehlen 3 mm für Sicherheit. Achten Sie auf seitliche Risse oder ungleichmäßigen Verschleiß.
  • Bremsen: Auffälliges Geräusch, schwammiges Pedalgefühl oder ziehendes Lenkrad beim Bremsen sind Warnzeichen. Im Zweifel vorher in der Werkstatt prüfen lassen.
  • Flüssigkeitsstände: Bremsflüssigkeit, Kühlwasser, Motoröl, Scheibenwaschwasser. Niedrige Stände sind kein automatischer Mangel, aber ein Indiz für andere Probleme.
  • Sichtprüfung Karosserie: Rost an tragenden Teilen, beschädigte Auspuffanlage, undichte Stellen am Motor.

Was wir bei der HU prüfen

Die Hauptuntersuchung nach §29 StVZO umfasst rund 150 Prüfpunkte: Bremsen, Lenkung, Achsen, Räder, Beleuchtung, Sichtverhältnisse, Umweltbelastung sowie Identifikation des Fahrzeugs. Die Abgasuntersuchung wird üblicherweise zusammen mit der HU durchgeführt.

Bei festgestellten Mängeln unterscheiden wir zwischen geringen Mängeln (Plakette wird zugeteilt), erheblichen Mängeln (Plakette wird nicht zugeteilt, Nachuntersuchung ist erforderlich) und verkehrsunsicheren Mängeln (Stilllegung möglich).

Den Termin sinnvoll planen

Bringen Sie ausreichend Zeit mit, die Prüfung selbst dauert rund 30 Minuten, aber kommen Sie gerne 15 Minuten früher. Vergessen Sie nicht den Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) und, falls vorhanden, den letzten HU-Bericht.

Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sein Fahrzeug einige Tage vor der HU in einer Werkstatt durchsehen. Kleinere Reparaturen lassen sich dann ohne Zeitdruck erledigen, und Sie kommen am Prüftag entspannt durch.

Bei Fragen zur Vorbereitung Ihres Fahrzeugs sprechen Sie uns gerne vorab an, wir beraten Sie unverbindlich und ehrlich.